Aufgrund der steigenden Kriminalität am Hansaplatz stellte die AfD Bezirksfraktion Hamburg-Mitte Fragen an die Bezirksverwaltung.

 

 

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Kommentar der AfD Fraktion zur Antwort der Bezirksverwaltung

Hansaplatz und Steindamm kippen …

Offizielles Zahlenmaterial und persönliches Erleben am Steindamm/Hansaplatz sind
zwei Seiten der Medaille „Sicherheit“ und „Kriminalitätsbekämpfung“.
Seit dem sich eine Polizistin mir gegenüber zu einem politisch verordneten Maulkorb bekannte, der es ihr verbot, Bürgerinnen und Bürger über Delikte der „Neubürger“ zu informieren, verlasse ich mich auf meine Beobachtungen.

Ausnahmsweise haben wir unsere Wohnung am Steindamm am vergangenen Sonntag um 6.00 Uhr verlassen. In unserem und den meisten anderen Hauseingängen standen ausgemergelte Junkies, die Drogen konsumierten, desgleichen in dem von uns einsehbaren Straßenabschnitt. Dazu das übliche Publikum – Drogenhändler, Konsumenten etc., kurz gesagt, mich und meiner Familie überkam ein Gefühl des Grauens am falschen Ort zu sein, in einem Land der Dritten Welt oder in der Bronx der 80er Jahre. Die Wege waren übersät von Papier, der Inhalt der Papierkörbe quoll heraus.
Von der Polizei erfuhr ich, dass die Drogenszene nach Schließung des DropInn am Besenbinderhof
zum Steindamm wechselt.
Nebenbei bemerkt,  habe ich 1970/1971 beruflich erleben müssen, wie der Hamburger Senat mit unsinnigen Therapien den Beginn des illegalen Drogenhandels  gefördert, und der „Geisel des Kapitalismus“ Tor und Tür geöffnet hat. Immerhin blicken wir jetzt auf fast 50 Jahre erfolglose „Drogenpolitik“. Besser gewesen wäre die Prohibition aufzuheben, wie es immerhin vor Jahren der inzwischen verstorbene Bürgermeister Henning Voscherau gefordert hat! Er attestierte den Gegnern schon damals ein „Brett vor dem Kopf zu haben“. Wen es interessiert: In meinem Buch „Hilfe ohne Mitleid“ (Amazon) beschreibe ich meine Anfangserfahrungen als junger Sozialarbeiter in der Hamburger Arbeits- und Sozialbehörde und das Beispiel einer „therapeutischen Einrichtung“.
Von unserem Balkon habe ich einen guten Überblick über das gegenwärtige Geschehen.
Die Polizeipräsenz ist hoch und hat während der letzten Monate deutlich zugenommen. Erst gestern sah ich zwei Polizeiwagen in den Steindamm fahren, gefolgt von 6-8 aus Richtung Hansaplatz kommenden Polizisten, die im Dauerlauf zum Einsatzort folgten. An einem anderen Tag habe ich acht (!) Einsatzfahrzeuge gesehen und beobachtet, wie die Besatzungen eilig ihre Wagen verließen, um sich in Höhe des Penny-Marktes schützend um eine polizeiliche Maßnahme aufzustellen. Einige Tage später habe ich von Polizisten erfahren, dass sich die Beamte von den Zuschauern bedroht fühlen (Film: https://youtu.be/f2dYzACnWVE)
Das scheint jetzt öfters zu passieren. Von meinem Balkon sehe ich Drogenhändler bei der „Arbeit“.
Vor einem Kiosk versammeln sich überwiegend Schwarzafrikaner zum Trinken. Die Lautstärke ist enorm. Nachts kommen afrikanische Prostituierte. Die deutschen Frauen erklärten uns, dass sie seit dem nur bis nachmittags oder bis zum frühen Abend ihrem Gewerbe nachgehen würden.
Kurzum: Ein Viertel kippt um und macht jedes normale Wohnen auf Dauer unmöglich.
Das zeigt keine Statistik.
Hervorheben möchte ich die deutliche Zunahme der Polizeipräsenz, uniformiert als Fuß- oder als
Zivilstreife. Ich habe in meinem Leben noch niemals so viele Menschen in Handschellen gesehen!
Aus Gesprächen mit unseren Polizisten nehme ich ein gutes Gefühl für ihr Engagement zum Schutz
der Bürger und der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung mit.
Das ist keine leichte Aufgabe mit den politisch Verantwortlichen als Vorgesetzte, die dieses Elend kraftlos und ideologieverbohrt zu verantworten haben,  und das mal mehr mal weniger während
der vergangenen Jahrzehnte.